25.10.2006 - Wie in schlechten Spionagefilmen - Chip in Kreditkartenkuverts sendet Inhaberdaten
Das RFID-Zeitalter hat begonnen. korrupt hat schonmal über seinen Fund im Buchrücken berichtet, ich entdeckte so ein Ding letztens bei einem Kollegen in der Papp-Hülle einer Punk-CD.
Heise hat heut allerdings über was berichtet, was mir leichte magenschmerzen verursacht.
Jeder hatte eowas schon: Die Bankomat-, Kredit- oder EC-Karte ist abgelaufen, Die Bank verspricht eine neue zu schicken. Soweit so gut... Die Kuverts mit dem unauffälligen gestreiften Rand und dem Muster auf der Innenseite sind uns wohl auch allen bekannt. Irgendwei erinnern mich die Kuverts an die "neutralen braunen Papiertüten" aus Sexshops, die´s aber erstaunlicher Weise nur in Sex-Shops gibt.... zurück zum Thema:
Die neuen Umschläge für unsere Wertvollen Plastikkarten allerdings haben neben dem "Sicherheitsmuster" auf der Innenseite auch noch einen Transponder-Chip verpasst bekommen.
Irgendwie Absurd ist, dass die Muster, die dazu dienen sollen, dass Daten nicht durch Durchleuchtung der Kuverts ausgelesen werden können jetzt sinnlos sind. Denn der RFID-Chip im Kuvert sendet fleissig alles was man wissen möchte.... Hier findet sich ein Bericht der Universität von Massachusetts wonach 20 von 20 getesteten Karten betroffen waren. Offiziell wird das ganze natürlich wieder runtergespielt, aber wer der öffentlichen Meinungsmache etwas kritisch gegenüber steht dürfte schnell begreifen in welche Richtung das ganze geht...
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